Mayrhubers Sparpläne für die AUA: Alle Flüge gestrichen!
Um die
defizitären Austrian Airlines nach der Übernahme durch sein Unternehmen
nachhaltig aus den roten Zahlen zu holen, hat Lufthansa-Chef Wolfgang
Mayrhuber nun weitreichende Sparpläne angekündigt: Die ausufernden
Kosten werden ab sofort radikal gedrückt, indem die AUA kurzerhand
jeglichen Flugbetrieb einstellt.
„Nach eingehender Analyse der AUA-Kostenstruktur mussten wir feststellen, dass die Bilanz vor allem durch die Ausgaben fürs Fliegen ins Minus gerissen wird!“, verblüffte Mayrhuber gestern die Öffentlichkeit und führte weiter aus: „Aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht es daher Sinn, wenn sich die AUA aus dem Fluggeschäft zurückzieht und sich ihren anderen Kernkompetenzen zuwendet.“
Befragt nach den künftigen
AUA-Geschäftsfeldern gibt sich Mayrhuber optimistisch: „Wir werden uns
verstärkt im Bereich der First-Class- und Business-Lounges in
verkehrsgünstigen Innenstadtlagen engagieren, denn gerade das gehobene
Kundensegment liegt der neuen AUA sehr am Herzen. Erholungsbedürftige
Geschäftsleute können in unseren exklusiven Lounges ausspannen – und
das, ohne ständig auf irgendwelche Abflugsanzeigen schielen zu müssen!
Das eigentliche Fliegen ist den meisten Kunden sowieso eher lästig.“Zudem ist die neue AUA zuversichtlich, im heiß umkämpften Marktsegment der Flugangst-Passagiere mit der neuen Strategie der Konkurrenz einen entscheidenden Schritt voraus zu sein.
Das Echo aus der Politik ist zwiespältig:
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ist begeistert und würde, so wörtlich, „sofort auch Steuergeld in die Hand nehmen“, um die AUA-Lounges auch dem „Mann von der Straße“ zugänglich zu machen.
FPÖ-Obmann H.C. Strache hingegen lässt ausrichten: „Wir fordern Gratis-Inlandsflüge für Inländer. AUA raus aus dem Ausland!“


